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Fischlexikon 
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Weissfische -
Karpfen

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Wissenschaftlicher Name:
Cyprinus
carpio |
Wissenschaftliche Gattung:
Cyprinidae
(Cyprininae)
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Synonyms:
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Schonmaß (Bayern):
35
cm |
Schonzeit (Bayern):
keine |
Größe:
40-60
cm, max. bis 100 cm |
Lebensweise/Lebensraum:
Schwarmfisch, bevorzugt in Ufernähe, Bodentierfresser; Vorkommen
in langsamen, fließenden oder warmen, stehenden Gewässer
Fortpflanzung:
Sommerlaicher, von Mai bis Juli;
Kraut- und Haftlaicher, Laichablage an seichten Stellen mit Pflanzenwuchs;
Männchen haben zur Laichzeit einen leichten Laichausschlag
Besondere
Kennzeichen:
- Körperform:
gedrungen und füllig, hochrückig, seitlich zusammengedrückt,
Rückenanstieg nach dem Kopf (Buckel),
- Maul: endständig, Rüsselmaul vorstülpbar, 4 Barteln, 2 auf
der Oberlippe und je 1 in den Mundwinkeln. Schlundknochen mit drei Reihen
von Schlundzähnen
- Schuppen: groß, Anzahl abhängig um welche Karpfenform es sich handelt
- Flossen: Rückenflosse beginnt vor Bauchflossenansatz, lang und hoch mit
eingebogenem oberen Außenrand, 1.langer Flossenstrahl als Sägestrahl;
Schwanzflosse gegabelt; Afterflosse leicht konvex
- Färbung: am Rücken dunkel bis schwarz, auf den Seiten bläulich,
am Bauch goldgelb, an den Flossen grau
- Man unterscheidet folgende Formen:
Schuppenkarpfen = ganz beschuppt (meistens Wildkarpfen)
Spiegelkarpfen = einzelne Schuppenpartien auf dem Rücken, in Nähe
der Bauch- und Afterflosse und auf dem Schwanzstiel
Lederkarpfen = kaum beschuppt
Zeilkarpfen = mit einer Reihe von Schuppen auf der Seitenlinie
Angeltipp:
Hauptfangzeit: Juli bis
September
Fangmethode: Grundfischen